Bootsübergabe - Theoretischer Teil (3)
Damit es aber gar nicht erst soweit kommt, solltet ihr immer, wenn ihr mit dem Boot unterwegs seid daran denken, dass die „unsichtbare“ Landschaft unter euch genauso aussieht wie an Land. Zahllose Felsen und Hügel ragen teils mehrere Meter in die Höhe, und manchmal eben auch bis knapp unter die Wasseroberfläche… Durch den ungünstigen Winkel wirkt diese fast immer wie ein Spiegel und der Fahrer hat eigentlich keine Chance diese Hindernisse frühzeitig zu sehen. Wenn ihr zu zweit auf dem Boot seid, kann der Mitfahrer vorne im Bug durch seinen besseren Blickwinkel die Situation wesentlich besser erkennen, allerdings funktioniert dies auch nur bei langsamer Fahrt im Flachwasser. Da es aber auch in tieferen Gewässern solche gefährlichen Stellen gibt, haben unsere schnelleren Boote ab 20 PS aufwärts immer einen Kartenplotter mit an Bord. Für die kleineren Boote könnt ihr euch gern zusätzlich eine App fürs eigene Handy besorgen, die muss ja nicht über die gesamte Zeit laufen, ist aber bei schwierigen Passagen als Ergänzung zur normalen Seekarte sehr hilfreich…
